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Kapok – pflanzliche Naturfaser für Bettdecken und Kissen

Kapok ist eine sehr leichte Naturfaser aus den Samenschoten des Kapokbaums (Ceiba pentandra). Die Fasern sind hohl, flauschig und enthalten viel Luft. Dadurch eignen sie sich gut als Füllmaterial für leichte Bettdecken und Kissen.

Kapok wird häufig mit anderen Fasern kombiniert. Besonders verbreitet sind Mischungen mit Lyocell. Diese Kombination verbindet das geringe Gewicht von Kapok mit der guten Feuchtigkeitsaufnahme von Lyocell. Dadurch entsteht ein angenehmes Schlafklima.

Unsere Bettdecken mit Kapok enthalten eine Mischung aus 70 % Lyocell und 30 % Kapok.

Herkunft und Gewinnung von Kapok

Kapok wächst auf grossen tropischen Bäumen, die vor allem in Südamerika, Afrika und Südostasien vorkommen. Die Fasern befinden sich in den Samenschoten des Baumes.

  • Die reifen Schoten werden geerntet.
  • Die Fasern werden mechanisch von den Samen getrennt.
  • Die Naturfaser wird anschliessend gereinigt und für die Weiterverarbeitung vorbereitet.

Kapok wird meist ohne chemische Behandlung verarbeitet und gilt deshalb als pflanzliche Naturfaser.

Eigenschaften von Kapokfasern

Kapok gehört zu den leichtesten Naturfasern der Welt. Durch die vielen Hohlräume in den Fasern entsteht ein sehr geringes Gewicht.

  • sehr leicht: die Hohlfaser enthält viel Luft
  • gutes Schlafklima: Luft kann gut zirkulieren
  • schnelle Trocknung: Kapok nimmt wenig Feuchtigkeit auf
  • pflanzliche Faser: tierfrei und natürlich
  • bauschig: angenehmes Volumen bei geringem Gewicht

Warum Kapok oft mit Lyocell kombiniert wird

Reines Kapok besitzt viele Vorteile, kann jedoch nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb werden Kapokfasern in Bettdecken häufig mit anderen Fasern kombiniert.

Eine besonders bewährte Kombination ist die Mischung aus Kapok und Lyocell. Lyocell kann Feuchtigkeit gut aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch wird das Schlafklima ausgeglichener.

Diese Kombination eignet sich besonders gut für:

Unsere Kapok-Bettdecken bestehen aus einer Mischung von 70 % Lyocell und 30 % Kapok. Dadurch entsteht eine leichte und gleichzeitig klimaaktive Bettdecke.

Einsatz von Kapok in Bettwaren

Kapok wird vor allem in leichten Bettdecken oder Kissen verwendet. Die Faser sorgt für ein geringes Gewicht und ein luftiges Schlafgefühl.

  • leichte Kapok Bettdecken
  • pflanzliche Kissenfüllungen
  • Mischfüllungen mit Lyocell oder Baumwolle

Wer eine pflanzliche Alternative zu synthetischen Fasern sucht, findet in Kapok eine interessante Option.

Kapok im Vergleich zu anderen Bettdeckenfüllungen

FüllmaterialGewichtSchlafklimaFeuchtigkeitsaufnahmePflege
Kapoksehr leichtluftiggeringLüften empfohlen
Schafwolleleicht bis mittelsehr ausgeglichensehr gutLüften genügt oft
Daunesehr leichtwarmmittelwaschbar
Lyocellleichtsehr ausgeglichensehr gutmaschinenwaschbar

Pflege von Kapok Bettdecken

Kapok ist eine sehr leichte Naturfaser und sollte deshalb schonend behandelt werden.

  • Lüften: regelmässig an der frischen Luft
  • Aufschütteln: Volumen nach dem Schlafen lockern
  • Waschen: reine Kapokfüllungen möglichst nicht waschen
  • Schutzbezug: ein waschbarer Bezug verlängert die Lebensdauer

Bei Mischfüllungen wie Kapok und Lyocell gelten die Pflegehinweise des jeweiligen Produkts.

Häufige Fragen zu Kapok Bettdecken

Ist Kapok für Bettdecken geeignet?

Ja. Kapok ist eine sehr leichte Naturfaser mit guter Luftzirkulation. Besonders für leichte Sommerdecken wird Kapok häufig verwendet.

Was ist der Vorteil einer Kapok Lyocell Bettdecke?

Kapok sorgt für geringes Gewicht und ein luftiges Gefühl. Lyocell verbessert die Feuchtigkeitsaufnahme. Die Mischung beider Fasern ergibt ein ausgeglichenes Schlafklima.

Für wen eignet sich eine Kapok Bettdecke?

Kapok eignet sich besonders für Menschen, die eine sehr leichte Bettdecke aus pflanzlichen Materialien bevorzugen.

Kann man Kapok Bettdecken waschen?

Reine Kapokfüllungen sollten möglichst nicht gewaschen werden. Bei Mischfüllungen gelten die Pflegehinweise des Herstellers.

Ist Kapok eine nachhaltige Faser?

Kapok wächst auf wild wachsenden Bäumen und benötigt meist keine intensive Landwirtschaft. Deshalb wird die Faser häufig als natürliche und pflanzliche Alternative betrachtet.